Technische Gebäudeausrüstung: Systeme verstehen und richtig planen

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Technische Gebäudeausrüstung: Systeme verstehen und richtig planen

Was wäre, wenn Heizung, Lüftung, Kühlung und Elektrotechnik nicht als getrennte Anlagen, sondern als Teile eines gemeinsamen Systems geplant würden? Genau darin liegt der Schlüssel zu guter technischer Gebäudeausrüstung: Die einzelnen Gewerke müssen zur Nutzung des Gebäudes passen und sinnvoll zusammenspielen. Fehlt die Abstimmung, können Komfort, Energieeffizienz und späterer Betrieb darunter leiden.

Welche Anlagen Ihr Gebäude benötigt und worauf es bei der Auswahl ankommt, hängt von mehreren Faktoren ab: Handelt es sich um ein Wohn- oder Nichtwohngebäude? Wie werden die Räume genutzt? Welche Anlagen sind bereits vorhanden, und welche Ziele verfolgen Sie? Eine Wärmepumpe, eine Lüftungsanlage oder Gebäudeautomation lässt sich nicht sinnvoll für sich allein beurteilen, sondern nur im Zusammenhang mit dem gesamten Gebäude.

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche TGA-Gewerke zusammenwirken, wie Sie Planungsvarianten anhand von Gebäudenutzung und Projektzielen einordnen und wann eine strukturierte Fachplanung sinnvoll ist. Sie erhalten außerdem einen Überblick über die wichtigsten Planungsschritte, von der Bedarfsklärung bis zur Abstimmung der Systeme. So können Sie Ihre nächsten Projektentscheidungen auf konkrete Grundlagen stützen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Ordnen Sie ein, welche Anlagen zur technischen Gebäudeausrüstung gehören und wie sie sich von der Baukonstruktion unterscheiden.
  • Erkennen Sie, warum Wärmeversorgung, Lüftung und Regelung gemeinsam statt isoliert betrachtet werden sollten.
  • Vergleichen Sie mögliche Lösungen passend zu Gebäudetyp, Nutzung und Bestandssituation.
  • Bereiten Sie eine strukturierte Fachplanung vor, indem Sie Pläne, Nutzungsprofile und vorhandene Anlagendaten zusammenstellen.
  • Erfahren Sie, bei welchen Vorhaben eine abgestimmte Planung hilft, Einzelentscheidungen frühzeitig zusammenzuführen.

Was umfasst technische Gebäudeausrüstung und warum ist sie mehr als Haustechnik?

Ein Gebäude besteht nicht nur aus Fundament, Wänden, Dach und tragenden Bauteilen. Damit Menschen darin wohnen, arbeiten oder produzieren können, braucht es technische Systeme für Wärme, Luft, Wasser, Strom und Steuerung. Diese Anlagen werden unter dem Begriff technische Gebäudeausrüstung zusammengefasst. Die TGA unterscheidet sich von der Baukonstruktion: Während diese die räumliche Hülle und Tragstruktur bildet, sorgt die TGA für die technische Versorgung und die Bedingungen im Gebäude.

Technische Gebäudeausrüstung (TGA) umfasst alle technischen Anlagen, die ein Gebäude versorgen, seine Innenräume nutzbar machen und den Betrieb seiner Systeme unterstützen. Eine neutrale Übersicht zu Begriff und Bestandteilen bietet der Eintrag Technische Gebäudeausrüstung (TGA). Für die Planung zählt neben den einzelnen Anlagen vor allem ihr Zweck: Welche Bedingungen benötigen die Gebäudenutzer, und was muss der Betreiber im Alltag steuern und instand halten?

Welche Anlagen und Gewerke zählen zur TGA?

Zu den zentralen TGA-Gewerken gehören Wärmeversorgung, Lüftung, Kälte, Sanitärtechnik, Elektroversorgung und Gebäudeautomation. Heizungsanlagen stellen Wärme bereit und verteilen sie im Gebäude. Lüftungsanlagen führen Außenluft zu und verbrauchte Luft ab. Kälteanlagen unterstützen die Kühlung von Räumen oder technischen Bereichen. Sanitärtechnik umfasst die Trinkwasserversorgung und Abwasserableitung. Die Elektroversorgung stellt Strom für Anlagen, Geräte und Beleuchtung bereit.

Die Gebäudeautomation ergänzt diese Gewerke um eine verbindende Steuerungs- und Regelungsebene. Sie kann zum Beispiel Betriebszeiten und Einstellungen technischer Anlagen koordinieren. So wird deutlich, warum technische Gebäudeausrüstung mehr ist als eine Sammlung einzelner Geräte: Ihre Funktionen müssen zu Komfortbedarf, Nutzung und Betriebskonzept passen.

Für welche Gebäude ist technische Gebäudeausrüstung relevant?

In Wohngebäuden stehen behagliche Raumtemperaturen, Warmwasser und ein verlässlicher Heizbetrieb im Vordergrund. In Büros oder öffentlichen Gebäuden verändern wechselnde Belegungen und Betriebszeiten die Anforderungen. Anlagen sollten deshalb auf die tatsächlichen Abläufe abgestimmt sein, statt unabhängig davon ausgelegt zu werden.

Produktions- und Gewerbegebäude bringen häufig weitere, stark nutzungsbezogene Anforderungen mit sich. Je nach Tätigkeit können einzelne Bereiche Wärme, Kühlung, Lüftung oder eine verlässliche Stromversorgung benötigen. Entscheidend ist nicht allein die Gebäudeart, sondern was in den Räumen geschieht und welche Aufgaben die Technik erfüllen soll. Für private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber schafft eine auf Nutzung und Betrieb abgestimmte TGA-Planung eine klare Grundlage für die weitere Entwicklung des Projekts.

Wie greifen Heizung, Lüftung und Gebäudeautomation in der TGA ineinander?

Die Anlagen eines Gebäudes funktionieren nicht unabhängig voneinander. Stellen Sie sich einen kalten Morgen im Wohnhaus vor: Die Gebäudehülle beeinflusst, wie viel Wärme nach außen verloren geht. Gemeinsam mit der Nutzung der Räume ergibt sich daraus der Wärmebedarf. Die Heizungsanlage muss diese Wärme bereitstellen und über die Wärmeverteilung in die Räume bringen. Die Regelung passt den Betrieb an den tatsächlichen Bedarf an.

Gut koordinierte Schnittstellen sorgen dafür, dass Wärmebedarf, Anlagenauslegung, Verteilung und Regelung als zusammenhängendes System geplant werden. Das ist besonders wichtig, wenn bauliche Eigenschaften und technische Lösungen aufeinandertreffen. Eine verbesserte Gebäudehülle kann beispielsweise den Wärmebedarf verändern. Wird das bei der Auslegung nicht berücksichtigt, passen Wärmequelle, Verteilung und Steuerung möglicherweise nicht mehr optimal zum Gebäude.

Wie beeinflussen Heizlast und Wärmeverteilung die Anlagenauslegung?

Die erforderliche Heizleistung hängt unter anderem von Gebäudegröße, baulichem Zustand und Nutzung ab. Eine Heizlastberechnung hilft, den Wärmebedarf systematisch zu bestimmen und bildet eine wichtige Grundlage für die Auslegung der Wärmeerzeugung. Auch die Wärmeverteilung muss dazu passen: Sie soll die benötigte Wärme in die einzelnen Bereiche bringen und mit dem geplanten Anlagenbetrieb zusammenspielen. Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag Heizlastberechnung für Wärmepumpen.

Welche Rolle spielen Regelung, Lüftung und erneuerbare Energien?

Die Regelung verbindet den Wärmebedarf mit dem Betrieb der Anlage. Sie beeinflusst, wann und wie Wärme bereitgestellt wird. Auch die Lüftungsplanung muss zur Gebäudeart und Nutzung passen: In einem Wohnhaus sind andere Betriebsabläufe zu berücksichtigen als in einem Büro mit wechselnden Belegungszeiten. Wenn Wärmeverteilung, Lüftung und Regelung aufeinander abgestimmt sind, lassen sich Komfortanforderungen und Anlagenbetrieb gemeinsam betrachten.

Auch eine Wärmepumpe oder Photovoltaikanlage ist nicht automatisch die passende Lösung für jedes Gebäude. Ihre Auslegung hängt von den baulichen Voraussetzungen, dem Energiebedarf und dem Zusammenspiel mit den übrigen Systemen ab. Entscheidungen zu Wärmequelle und Stromerzeugung sollten deshalb in die Gesamtplanung einfließen. Bei der technischen Gebäudeausrüstung kommt es darauf an, die Systeme auf das konkrete Gebäude und seine Nutzung abzustimmen.

Wenn Sie die Wechselwirkungen für Ihr Gebäude strukturiert betrachten möchten, bietet eine TGA-Fachplanung für Ihr Gebäude eine passende Grundlage.

Welche TGA-Lösung passt zu Nutzung, Bestand und Neubau?

Die passende technische Gebäudeausrüstung ergibt sich nicht allein aus der Gebäudeart. Entscheidend ist, wie die Räume genutzt werden, welche Anlagen bereits vorhanden sind und welche baulichen Voraussetzungen gelten. Eine Wärmepumpe kann in einem Projekt sinnvoll sein, während bei einem anderen zunächst Wärmeverteilung, Platzverhältnisse oder Nutzungszeiten genauer betrachtet werden müssen. Eine pauschal beste Technik gibt es daher nicht.

Die folgende Übersicht zeigt, welche Fragen bei einer ersten Einordnung helfen:

Gebäudetyp und SituationNutzung und BetriebWichtige Planungsfrage
Wohngebäude, NeubauWohnen, Warmwasser, individueller KomfortWie lassen sich Architektur, Wärmeversorgung und Verteilung früh aufeinander abstimmen?
Wohngebäude, BestandBestehende Räume und Anlagen bleiben teilweise erhaltenWelche vorhandenen Systeme und baulichen Bedingungen beeinflussen die Varianten?
Büro oder öffentliches GebäudeBelegung und Betriebszeiten können wechselnWie werden Anlagen auf Nutzungsprofile und wechselnden Bedarf ausgerichtet?
Gewerbe- oder ProduktionsgebäudeBetrieb und technische Anforderungen richten sich nach der TätigkeitWelche Bereiche benötigen besondere Wärme-, Kühlungs- oder Lüftungslösungen?

Was unterscheidet TGA-Planung im Neubau von der im Bestand?

Im Neubau lassen sich Architektur, vorgesehene Nutzung und Anlagenkonzept früh zusammenführen. So können Platz für Technik und Leitungswege von Anfang an berücksichtigt werden. Im Bestand geben vorhandene Anlagen, verfügbare Flächen und die Gebäudestruktur den Rahmen vor. Pläne, technische Daten und eine Bestandsaufnahme helfen, Möglichkeiten und Einschränkungen zu erkennen. Welche Variante passt, hängt von den konkreten Projektdaten ab.

Wie verändern Wohn- und Nichtwohngebäude die Planungsanforderungen?

In Wohngebäuden prägen Anwesenheit, Warmwasserbedarf und Komfortwünsche den Betrieb. Bei Nichtwohngebäuden sind oft Betriebszeiten, wechselnde Belegung und interne Wärmelasten durch Menschen, Beleuchtung oder Geräte wichtige Planungsgrößen. Ein Büro wird deshalb anders betrachtet als eine Werkstatt oder ein öffentlich genutztes Gebäude. Einen vertiefenden Blick auf die Anforderungen gewerblicher Gebäude bietet der Beitrag Energieberatung für Nichtwohngebäude.

Bei der Variantenbewertung können Zielkonflikte entstehen: Platzbedarf, Komfort, Energiebedarf und Anforderungen an den laufenden Betrieb müssen gemeinsam betrachtet werden. Der Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung bietet Brancheninformationen zum Fachgebiet. Eine projektbezogene TGA-Planung in Kassel hilft, Bestand, Nutzung und mögliche Lösungen strukturiert gegenüberzustellen.

Technische gebäudeausrüstung

Wie läuft die TGA-Fachplanung von der Bedarfsklärung bis zur Abstimmung ab?

Eine belastbare Planung technischer Gebäudeausrüstung beginnt nicht mit der Auswahl einzelner Anlagen, sondern mit den Zielen des Vorhabens. Soll ein Neubau versorgt, eine bestehende Anlage erneuert oder ein Gebäude künftig anders genutzt werden? Aus den Antworten ergeben sich Anforderungen an Komfort, Funktion, Energiebedarf und Betrieb. Ein klarer Ablauf zeigt, welche Entscheidungen bereits getroffen werden können und wo zunächst weitere Informationen nötig sind.

  1. Ziele und Nutzung klären: Welche Räume werden wie genutzt, zu welchen Zeiten und unter welchen Betriebsbedingungen? Halten Sie offene Punkte fest, statt Annahmen als gesicherte Grundlagen zu behandeln.
  2. Bestand und Grundlagen erfassen: Tragen Sie Pläne, Nutzungsprofile und vorhandene Anlagendaten zusammen. Bei Bestandsgebäuden können verfügbare Verbrauchsdaten Hinweise auf den bisherigen Betrieb geben.
  3. Anforderungen und Varianten entwickeln: Betrachten Sie auf Basis der Informationen mögliche technische Lösungen und ihre Abhängigkeiten. Dazu gehören etwa Anlagenstandorte, erforderliche Flächen und die Verteilung im Gebäude.
  4. Fachplanungen abstimmen: Stimmen Sie die TGA fortlaufend mit der Architektur und den weiteren Planungsbeteiligten ab. Berücksichtigen Sie Erkenntnisse und Änderungen, damit sich widersprüchliche Vorgaben früh erkennen lassen.

Welche Informationen braucht eine belastbare TGA-Planung?

Hilfreich sind aktuelle Gebäudepläne, Angaben zur vorgesehenen Nutzung und gewünschte Betriebsbedingungen. Bei einem Bestandsgebäude kommen Informationen zu vorhandenen Heizungs-, Lüftungs- oder Kälteanlagen hinzu. Verbrauchsdaten können die Betrachtung ergänzen, sofern sie vorliegen. Fehlen Angaben oder sind Projektziele noch offen, sollten diese Punkte kenntlich gemacht und schrittweise geklärt werden. So beruhen Variantenvergleiche auf nachvollziehbaren Grundlagen.

Wie werden Fachplanung und Gewerke aufeinander abgestimmt?

Technische Lösungen benötigen Platz und müssen in die Gebäudestruktur passen. Deshalb werden Anlagenstandorte und Leitungswege mit der Architektur und den weiteren Fachplanungen abgeglichen. Ein Technikraum muss beispielsweise genügend Platz für die vorgesehenen Komponenten bieten. Leitungen sollten sich zugleich sinnvoll durch das Gebäude führen lassen. Werden solche Schnittstellen früh besprochen, können Planungswidersprüche erkannt werden, bevor sie weitere Entscheidungen beeinflussen.

Die Abstimmung endet nicht nach einer ersten Festlegung. Ändern sich Grundrisse, Nutzungsanforderungen oder technische Randbedingungen, kann das Folgen für mehrere Gewerke haben. Eine geordnete Dokumentation von Grundlagen, offenen Fragen und Planungsentscheidungen schafft Übersicht. Konkrete Normen oder Richtlinien werden entsprechend ihrer fachlichen Relevanz und dem aktuellen Stand auf das jeweilige Projekt angewendet.

Möchten Sie die Grundlagen und Schnittstellen Ihres Vorhabens strukturiert betrachten lassen? Informieren Sie sich über die TGA-Fachplanung für Ihr Projekt.

Wann unterstützt TGA-Fachplanung in Kassel und Nordhessen Ihr Vorhaben?

Ein Neubau ist nicht der einzige Anlass, technische Gebäudeausrüstung strukturiert zu planen. Auch ein Umbau, die Erneuerung einer Heizungs- oder Lüftungsanlage und eine geänderte Nutzung können neue Anforderungen an die Gebäudetechnik mit sich bringen. Werden diese Anforderungen früh zusammen betrachtet, lässt sich besser einordnen, welche Anlagen, Schnittstellen und baulichen Voraussetzungen für das Projekt relevant sind.

Wer einzelne Entscheidungen ohne Gesamtblick trifft, muss später möglicherweise technische Lösungen, Raumaufteilung und Betriebsanforderungen erneut aufeinander abstimmen. Eine koordinierte Planung bringt diese Aspekte früh zusammen und schafft eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage. Sie verspricht keine pauschalen Einsparungen oder Ergebnisse: Die passende Lösung hängt immer vom Gebäude und den Projektzielen ab.

Welche Projektziele sprechen für eine koordinierte TGA-Planung?

Fachplanung ist besonders hilfreich, wenn mehrere technische Systeme betroffen sind oder sich die Nutzung eines Gebäudes verändert. Bei einer Wärmepumpe spielen beispielsweise Wärmebedarf und Wärmeverteilung eine Rolle. Lüftung und Kühlung müssen zu den Räumen und ihrem Betrieb passen. Wird Photovoltaik mitgedacht, gehört auch ihr Zusammenspiel mit dem Energiebedarf des Gebäudes zur Betrachtung.

Bei einer umfassenden Wohngebäudesanierung lohnt sich zudem ein übergreifender Blick auf mögliche Maßnahmen und ihre Reihenfolge. Der Beitrag Sanierungskonzept für Wohngebäude bietet dazu ergänzenden Kontext. So lassen sich technische Einzelentscheidungen im Rahmen des gesamten Vorhabens betrachten, statt sie unabhängig voneinander festzulegen.

Wie beginnen Sie mit einer TGA-Fachplanung in der Region Kassel?

Für ein erstes Gespräch hilft es, die wichtigsten Eckdaten zu ordnen. Notieren Sie das Projektziel, den Gebäudetyp und Ihre aktuelle Frage, etwa zur Anlagenerneuerung oder zu einer geplanten Nutzungsänderung. Gebäudepläne und Unterlagen zu technischen Anlagen können die Ausgangslage verdeutlichen. Halten Sie auch fest, wenn einzelne Informationen noch offen sind, statt daraus bereits feste Planungsannahmen abzuleiten.

Das Ingenieurbüro Lohse plant technische Gebäudeausrüstung für private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Von Kassel aus begleitet es TGA-Fachplanung für Vorhaben in Kassel und Nordhessen. Wenn Sie Ihr Projekt und die nächsten sinnvollen Planungsschritte besprechen möchten, können Sie sich über die TGA-Fachplanung in Kassel informieren und eine Projektbesprechung anfragen.

Bringen Sie Ihre TGA-Planung strukturiert auf den Weg

Gebäudetechnik funktioniert am besten, wenn Heizung, Lüftung, Wärmeverteilung und Regelung aufeinander abgestimmt sind. Welche Lösung passt, hängt von der Gebäudenutzung, dem baulichen Zustand und Ihren Projektzielen ab. Eine strukturierte Fachplanung schafft Klarheit über diese Abhängigkeiten und hilft, technische Entscheidungen nachvollziehbar vorzubereiten.

Wer nach „technische gebäudeausrüstung“ sucht, möchte meist wissen, welche Anlagen gebraucht werden und wie sie zum eigenen Gebäude passen. Dafür sind belastbare Grundlagen wichtig, etwa Pläne, Nutzungsprofile und Informationen zu vorhandenen Anlagen. Das gilt für Neubauten ebenso wie für Umbauten, Anlagenerneuerungen und Nutzungsänderungen.

Das inhabergeführte Ingenieurbüro Lohse mit Sitz in Kassel unterstützt private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber mit TGA-Fachplanung und technischen Berechnungen für unterschiedliche Gebäudetypen. Dazu gehören auch die Planung von Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen. So können die technischen Anforderungen Ihres Vorhabens im Gesamtzusammenhang betrachtet werden.

Sie möchten Ihre Projektziele und nächsten Planungsschritte besprechen? Besprechen Sie Ihr Vorhaben mit dem Ingenieurbüro Lohse. Mit einer klaren Ausgangslage lässt sich Ihr Projekt in Kassel, Vellmar, Lohfelden, Baunatal, Fritzlar, Gudensberg, Niestetal, Söhrewald, Ahnatal, Schaumburg, Niedenstein, Fuldatal oder Kaufungen strukturiert angehen.

Häufige Fragen zur technischen Gebäudeausrüstung

Was gehört zur technischen Gebäudeausrüstung?

Zur technischen Gebäudeausrüstung zählen Anlagen, die ein Gebäude mit Wärme, Luft, Wasser und Strom versorgen oder seinen Betrieb steuern. Dazu gehören Heizung, Lüftung, Kälte, Sanitärtechnik, Elektroversorgung und Gebäudeautomation. Je nach Vorhaben kommen beispielsweise Wärmepumpen oder Photovoltaikanlagen hinzu. Welche Gewerke tatsächlich relevant sind, richtet sich nach Gebäudetyp, Nutzung und den gewünschten Bedingungen für Nutzer und Betreiber.

Was ist der Unterschied zwischen TGA und Haustechnik?

Haustechnik wird häufig als alltagssprachliche Bezeichnung für technische Anlagen in Gebäuden verwendet. Technische Gebäudeausrüstung, kurz TGA, ist der fachliche Oberbegriff für die Gewerke und ihre Planung im Zusammenhang. Dazu gehören nicht nur Heizungs- und Sanitäranlagen, sondern auch Lüftung, Kälte, Elektro und Gebäudeautomation. Im Mittelpunkt steht, wie diese Systeme zur Baukonstruktion, zur Nutzung und zu den Betriebsanforderungen des Gebäudes passen.

Warum ist eine koordinierte TGA-Planung wichtig?

Eine koordinierte Planung ist wichtig, weil Anlagen und Gewerke voneinander abhängen. Die Gebäudehülle beeinflusst den Wärmebedarf, die Wärmeverteilung muss zur Wärmeerzeugung passen, und die Regelung steuert den Betrieb. Werden diese Aspekte getrennt betrachtet, können Anforderungen oder Leitungswege miteinander kollidieren. Eine gemeinsame Planung hilft, Schnittstellen früh zu erkennen und technische Entscheidungen an Komfort, Gebäudenutzung und Betrieb auszurichten.

Wann sollte die TGA-Planung bei einem Neubau beginnen?

Die TGA-Planung sollte möglichst früh im Neubauprojekt beginnen, sobald Nutzung und grundlegende Gebäudeplanung besprochen werden. Dann können Technikflächen, Anlagenstandorte und Leitungswege gemeinsam mit der Architektur berücksichtigt werden. Das schafft eine fundierte Grundlage, bevor wichtige räumliche Entscheidungen feststehen. Für die ersten Planungsschritte sind Angaben zum Gebäudetyp, zur vorgesehenen Nutzung und zu den gewünschten Betriebsbedingungen hilfreich.

Ist die TGA-Planung im Bestand anders als im Neubau?

Ja. Im Bestand muss die Planung stärker auf vorhandene Anlagen, verfügbare Gebäudedaten, Platzverhältnisse und die bestehende Struktur eingehen. Pläne und technische Unterlagen helfen, die Ausgangslage zu erfassen. Verbrauchsdaten können zusätzliche Hinweise zum bisherigen Betrieb geben. Beim Neubau lassen sich technische Anforderungen früh mit Architektur und Nutzung abstimmen. In beiden Fällen bestimmen die konkreten Projektbedingungen, welche Varianten sinnvoll zu vergleichen sind.

Was macht ein TGA-Fachplanungsbüro?

Ein TGA-Fachplanungsbüro erfasst Anforderungen und Planungsgrundlagen, bewertet technische Möglichkeiten und stimmt die vorgesehenen Systeme mit den weiteren Planungen ab. Dazu können Berechnungen wie Heiz- und Kühllast- oder Rohrnetzberechnungen sowie die Auslegung von Wärmepumpen gehören. Das Ingenieurbüro Lohse in Kassel plant technische Gebäudeausrüstung für private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Der Schwerpunkt liegt auf fachplanerischen Leistungen, nicht auf handwerklicher Ausführung.

Für welche Gebäude ist eine TGA-Fachplanung sinnvoll?

Eine TGA-Fachplanung kann für Wohngebäude, Büros, öffentliche Gebäude sowie Gewerbe- und Produktionsgebäude sinnvoll sein, wenn Anlagen neu geplant, erneuert oder an eine veränderte Nutzung angepasst werden. Maßgeblich sind Betriebszeiten, Komfortanforderungen und technische Besonderheiten. Das Ingenieurbüro Lohse unterstützt Projekte in Kassel und Nordhessen, darunter in Vellmar, Lohfelden, Baunatal, Fritzlar, Gudensberg, Niestetal, Söhrewald, Ahnatal, Schaumburg, Niedenstein, Fuldatal und Kaufungen.

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